Neuerungen

Neuerungen von capella 7.1

Die sieben wichtigsten Neuerungen

  1. Neuer Look − edles Design − trotzdem perfekter Überblick

    • Übersichtliche Karteireiter zeigen, welche Dokumente geöffnet sind.
    • Alle Fenster − auch Mausklavier und Mustersystem − lassen sich ab- und andocken, verschieben und verbergen.
    • Frei bestückbare Symbolleisten; freie Anordnung der Symbolleisten; kein "Symbolleistensalat" mehr beim Start.
    • Neues Mausklavier kann angedockt werden - ist nicht mehr im Weg.
    • Blitzschneller Zoom in der Partitur per Mausrad.
    • Neu in Version 7.1: Automatische Software-Aktualisierung vom capella-Server.
  2. Überall neue Stimmen einfügen

    • Das Experimentieren mit unsichtbaren Pausen vor dem Stimmeneinsatz hat ein Ende.
    • capella kann an jeder beliebigen Stelle zu einer existierenden Stimme weitere Stimmen einfügen. capella kümmert sich um den Ausgleich mit automatischen Füllpausen.
    • Ein raffinierter Mechanismus sorgt dafür, dass Füllpausen automatisch verzehrt werden, wenn in der neuen Stimme Noten geschrieben werden.
  3. Lebende Stimmenauszüge

    • Stimmenauszüge und Gesamtpartitur berücksichtigen sich gegenseitig.
    • Korrigieren Sie in der Partitur ein paar Noten; wechseln Sie mit einem Mausklick zum Stimmenauszug: Die Noten sind auch hier automatisch korrigiert (und umgekehrt).
    • Schreiben Sie in der Partitur Allegro - der Eintrag steht anschließend auch im Auszug.
    • Setzen Sie im Stimmenauszug ein crescendo – der Eintrag steht anschließend auch in der Partitur.
    • Notieren Sie im Stimmenauszug eine besondere Spielanweisung: Der Eintrag wird in die Partitur – nicht! – übernommen, weil Sie hier die Eigenschaft „nur im Auszug sichtbar“ festgelegt haben.
    • Für Stimmenauszüge können Sie auch einzelne Stimmen aus einer Zeile auswählen und bei den Systemen andere Einzüge, Randausgleich und manuelle Umbrüche einstellen
    • Lebende Stimmenauszüge können auch als separate Datei abgespeichert werden. Damit werden sie unabhängig von der Partitur.
  4. Intelligente Grafikobjekte

    Grafik- und Textobjekte haben eine Fülle neuer Eigenschaften, die Sie bei der Partiturbearbeitung nutzen können.

    Grafik- und Textobjekte in einer beliebigen Partiturzeile erscheinen bei Stimmenauszügen auf Wunsch in allen Einzelstimmen.
    Sie setzen ein f in irgendeine Zeile Ihrer Partitur und legen fest: Dieses Zeichen soll...

    • ...in der Partitur und beim Stimmenauszug in jeder Zeile sichtbar sein.
    • ...nur in der Partitur selbst sichtbar sein.
    • ...nur im Stimmenauszug der aktuellen Zeile sichtbar sein.

    Damit haben Sie volle Flexibilität und sparen enorm Zeit beim Ausgestalten der Partitur. Damit geschieht auch das Setzen von Studienziffern („Wir fangen jetzt an bei Buchstabe A“) im Handumdrehen. In der Partitur steht die Studienziffer natürlich nur einmal (über dem System). Trotzdem erscheint sie in allen Einzelstimmen am richtigen Platz.

  5. Internationale Schriftarten verwenden und mischen

    • capella 7 kann die Zeichensätze aus verschiedensten Sprachen der Welt beliebig mischen.
      Für Experten: capella ist jetzt UTF-8-codiert und unterstützt den Unicode-Standard. Das funktioniert sogar in ein und demselben Wort. In Liedtexten können gleichzeitig Original und deutsche Übersetzung notiert sein.
    • Alle Texte wie Überschriften, Spielanweisungen, Blocktexte etc. können Zeichen aus allen internationalen PC-Schriftarten kombiniert enthalten.
    • Auch seltene Akzente, wie sie in mittel- und osteuropäischer Folklore häufig vorkommen, bringen capella nicht mehr aus dem Takt.
  6. Freizügiger Systemumbruch

    • Keine Probleme mehr gibt es beim Umbruch und beim Zusammenführen von Systemen. Es ist unerheblich, wie viele Stimmen die Notenzeilen und wie viele Notenzeilen die Systeme enthalten – überall können Systeme neu umbrochen oder verbunden werden.
    • capella 7 zerlegt beim Systemumbruch Bindebögen, Crescendokeile, Voltenklammern etc. nach allen Regeln der Kunst und fügt sie automatisch wieder zusammen, wenn das untere System mit dem oberen verbunden wird.
    • Bei der Partituraufteilung kann capella wahlweise Pausen zu Mehrtaktpausen zusammenfassen.
    • Die Partituraufteilung mit fester Taktzahl pro System berücksichtigt auch Mehrtaktpausen.
    • Liebe zum Detail: Bei neu angelegten Partituren übernimmt das zweite (!) System nicht mehr automatisch alle Eigenschaften des ersten, sondern nur die sinnvollen.
    • Neue Systemumbrüche an Taktstrichen mit beidseitiger Wiederholung spalten jetzt das Wiederholungszeichen auf, beim Zusammenfügen wird wieder ein einziger fester Taktstrich mit beidseitiger Wiederholung erzeugt.
  7. Das Mustersystem macht Karriere

    • Partitur und Mustersystem sind gleichzeitig sichtbar; Änderungen im Mustersystem werden sofort die in der Partitur sichtbar.
    • Das Mustersystem greift auch nachträglich auf Elemente des Partiturassistenten zu.
    • Per Mausklick kann die aktuelle (neue) Mustersystemzeile blitzschnell in die Partitur eingefügt werden.
    • Blenden Sie per Mausklick vorübergehend Partiturzeilen aus, um eine andere Zeile besser verfolgen zu können.
    • Im Mustersystem wählen Sie jetzt gezielt einen bestimmten Klang auf Ihrer Soundkarte oder im capella Vienna orchestra. Der Umweg über den Dialog von capella-tune entfällt.
 

Lang ersehnt und jetzt zu Diensten

  • Der Partiturassistent erzeugt jetzt auch mehrstimmige Notenzeilen wie Sopran/Alt - Tenor/Bass oder 1./2./3. Flöten.
  • Schlagzeugnotation: Es gibt vier neue Notenkopfformen; die Klangumleitung fürs Schlagzeug kann bereits im Partiturassistenten eingerichtet werden.
  • Alle Bindebögen, Triolenklammern etc. können bei Bedarf mit einem einzigen Mausklick auf ein Symbol an die Noten angepasst werden. Der Umweg über den Transponierdialog entfällt.
  • Das Druckformat („Seite einrichten“) kann jetzt unabhängig vom lokalen Drucker eingestellt werden. Dabei sind für gerade und ungerade Seiten unterschiedliche Ränder möglich.
  • Bei der Noteneingabe über die Tastatur und das Mausklavier wird jetzt immer der Kopftyp eingesetzt, der das letzte Mal über Noten/Pausen - Köpfe - Form ausgewählt wurde.
  • Echte Mensurtaktstriche (nur zwischen den Zeilen) können jetzt, wie im älteren Notensatz üblich, auch innerhalb längerer Noten stehen. Der im capella-Video beschriebene Umweg ist überflüssig geworden.
  • Sinnvolle Voreinstellungen beim Platzieren von Einfachtexten und Grafikelementen (Voltenklammern, 8va-Klammer etc.) ersparen das nachträgliche Positionieren.
  • Feste Taktstriche haben jetzt verbesserte Minimal-Abstände zu ihren Nachbarn. Bei Eingabe von festen Taktstrichen ist jetzt die Gültigkeit fürs ganze System voreingestellt. Falls eine Stimme des Systems noch nicht bis zum Cursor reichen sollte, wird sie mit Füllpausen aufgefüllt, so dass der Taktstrich in allen Stimmen gesetzt werden kann.
  • Verbesserungen bei der Bedienung von capella durch blinde Menschen.

Pfiffige Sound-Überraschungen

  • Die captune-Eigenschaften (Optionen – Sound – Vorspiel – Vorspiel-Optionen) können jetzt beim weiteren Arbeiten mit capella offen gelassen werden.
  • capella 7 berücksichtigt Oktavierungsklammern (8va....) auch beim Vorspiel.
  • Auf der Seite Mustersystem – Klang können Sie das Stereo-Panorama einstellen, auch für einzelne Stimmen in mehrstimmigen Notenzeilen. So weisen Sie z.B. Sopran und Alt, die in einer einzigen Zeile mit Hälsen nach oben und unten notiert sind, zwei unterschiedliche Stereo-Panorama-Werte zu, so dass sie im Klang leichter zu unterscheiden sind.

Für Skripten-Schreiber und Schnittstellen-Experten

  • Unterstützung Ihrer VST-Library: Die technische Dokumentation zum Konfigurieren von VST-Libraries zeigt Ihnen, wie komfortabel Sie capella mit beliebigen Klangbibliotheken von Drittanbietern verbinden.
  • Die Erweiterungen der Programmierschnittstelle sind so umfangreich, dass wir sie in einem separaten Dokument versammelt haben.

Natürlich sind das bei Weitem nicht alle Neuerungen. Sie möchten capella 7.1 gleich ausprobieren? Laden Sie jetzt die Demoversion herunter. Die Demoversion ist zeitlich nicht begrenzt und nur in wenigen Funktionen eingeschränkt, u.a. Abspeichern und Exportieren.