Neuerungen

Neuerungen von capella-scan

Neu in Version 8.0

Notenerkennung
  • Die Erkennung der meisten Notenobjekte ist überarbeitet und in vielen Fällen sicherer geworden. Dazu gehören insbesondere Achtelpausen (und kürzere), halbe Notenköpfe, Kreuzköpfe, Violin- und Bass-Schlüssel, Metrum-C, Balken (besonders vergleichsweise dünne), Binde- und Haltebögen.

  • Notenzeilen mit deutlich unterschiedlichen Linienabständen, wie sie gelegentlich in PDF-Dateien vorkommen, werden jetzt toleranter akzeptiert.

  • Schlagzeugzeilen mit nur einer Notenlinie können jetzt automatisch erkannt werden, falls sie mit normalen Notenlinien in einem System vorkommen.

  • Pedalklammern in der Klaviernotation werden jetzt erkannt, allerdings vorläufig nur als Pedalzeichen an capella gemeldet.

  • Atemzeichen werden jetzt erkannt.

  • Texte und Musiksymbole (Dynamik etc.) aus PDF-Dateien werden direkt übernommen (falls als vorhanden). Die eigentlichen Noten werden aber nach wie vor durch Betrachten der erzeugten Bildes (Bitmap) erkannt. Das kann nur für solche PDF-Dateien funktionieren, die durch direktes Drucken aus einem Notensatzprogramm erzeugt sind. Man kann diese PDF-Dateien daran erkennen, dass sich mit der Maus oder der Tastatur dort einzelne Zeichen markieren und kopieren lassen.

  • Für die Texterkennung wird jetzt, falls vorhanden, auch die Graubildinformation genutzt.

Automatische Bildoptimierung

Das gescannte/geladene Notenbild kann vor der Erkennung automatisch für die Notenerkennung optimiert werden, unter Berücksichtigung folgender Optimierungsschritte:

  • Invertieren wenn weiß auf schwarz

  • Schatten entfernen (Graustufenbilder)

  • Helligkeit optimieren (Graustufenbilder)

  • Kontrast optimieren (Graustufenbilder)

  • Seitenausrichtung korrigieren

  • Zu hohe Auflösung reduzieren

  • Weiße Sprenkel entfernen

Import/Export
  • Besserer Midi-Export (über capella-tune) mit diversen Exportoptionen

  • Überarbeitete Dateidialoge:

    • Im Dialog „Noten speichern“ lässt sich das capella-Dateiformat leichter einstellen.
    • Im Dialog „Bild öffnen“ gibt es weitere Optionen für den PDF-Import.
    • Im Dialog „Erkennungsstand speichern“ kann die Bilddatei gleich mitgespeichert werden.
  • Ein PDF-zu-Bitmap-Konverter wird mitgeliefert, Ghostscript wird weiterhin unterstützt

  • Verarbeitung von Farbbildern (Scannen, Laden, Speichern)

Neue Funktionen
  • Tonarten werden mit einem gestrichelten dunkelroten Rechteck umrahmt um sie von Einzelvorzeichen zu unterscheiden.

  • Verbesserte Möglichkeiten der Stimmenreduktion, sowohl im Mustersystem als auch direkt in den Zeileneigenschaften. Stimmen können global weggelassen werden um einen Stimmenauszug zu erstellen. Dadurch kann man sich die Fehlerkorrekturen in den anderen Stimmen sparen.

  • Triolische Notenwerte können wahlweise verkürzt oder verlängert interpretiert werden.

  • Viertel- und halbe Köpfe können optional auch ohne Hals akzeptiert werden.

  • Grafikobjekte können auch an Taktstrichen verankert werden.

  • In den Optionen kann man einstellen, welche Grafikobjekte an welchen Objekten verankert werden können (an Noten, Pausen und Taktstrichen) und ob sie eher zur Zeile oberhalb oder unterhalb gezählt werden sollen.

  • Über die Suchfunktion kann man alle Texte mit uneinheitlicher Schriftart aufspüren und anschließend die Schriftart vereinheitlichen. Dadurch erhält man in capella Einfachtexte statt Textfelder.

  • Diverse Einstellungen werden mit jedem Erkennungsstand separat gespeichert (Vorspieltempo, Stimmenreduktion).

Neue Objekte
  • Oktavierungsklammern

  • Pedalklammern (als Ped. und * gespeichert)

  • freie Linien

  • neue Vierteltonvorzeichen

  • Systemklammern aus einer geraden Linie

  • Programmbedienung

  • Objektgruppen können durch Mehrfachklicks markiert werden. Wiederholtes Klicken auf einen Notenkopf markiert beispielsweise zuerst den Kopf, dann den Hals dazu, die Balken- oder Triolengruppe, die Vorzeichen dazu, die ganze Stimme im Takt, die Stimme in der ganzen Zeile, alle Objekte der Zeile. Anstatt schnelle Mehrfachklicks zu verwenden, kann man auch die Alt-Taste gedrückt halten und mehrmals gemächlich klicken.

  • Duplizieren von Objekten mit Strg+Ziehen.

  • Zoomen durch Mausrad drücken und drehen.

  • Mustersystem: Transposition, Instrument, Lautstärke und Stimmenreduktion lassen sich auch über die Tasten +/- und 0...9 einstellen.

Einschränkung gegenüber der Vorgängerversion capella-scan 7:

Beim Notenexport wird das rund zwanzig Jahre alte capella-Binärformat von capella 2.2 nicht mehr unterstützt. Zur Verfügung stehen das Binärformat (*.cap) von capella 2000 und die CapXML-Formate 1.0 und 2.0 der neueren capella-Versionen sowie MIDI und MusicXML.
 

Die Neuerungen von capella-scan 7.0 gegenüber der Vorversion

  • Texterkennung mit verbesserter FineReader-Version 8.0.
  • Neue manuell einfügbare Notenobjekte (zusätzlich zu den unten erwähnten): Einlinien-Zeile, diverse Triller und Vortragszeichen, verschiedene Kopftypen, Viertelton-Versetzungszeichen, gestrichelte Taktstriche und Bindebögen.
  • Manuelle Bearbeitung der Vorlage vor der Erkennung durch Schere und Radiergummi.
  • Formatvorlagen: Kontrolliert einheitliche Darstellung der automatisch erkannten Texttypen Liedtext, Fingersatz, Abschnittsbezeichnung, Stimmenbezeichnung, Akkordbezeichnung und Tempoangabe.
  • Unterstützung für Fraktur-Fonts mit unterschiedlichen Code-Belegungen.
  • Mustersystem: Ein eigener Mustersystemeditor ermöglicht die Kontrolle und Bearbeitung des Mustersystems. Sowohl die automatische Erstellung als auch die manuelle Korrektur werden durch eine Instrumenten-Datenbank unterstützt.
  • Vorspiel: Instrument für jede Stimme separat wählbar, capella-tune-Technologie mit VST-Schnittstelle und Anbindung des capella-Vienna-orchestras.
  • Suchfunktion: Durch frei konfigurierbare Suchlisten können Objekte markiert oder farblich hervorgehoben werden.
  • Ankerketten: Die Zugehörigkeit von Texten und anderen Objekten zu den Noten ist sofort ersichtlich (bisher nur bei bei Markierung).
  • Verbesserte automatische Zuordnung von Texten und anderen Objekten zu den Noten.
  • Tonarten: Die Vorzeichen einer Tonart können als Gruppe eingefügt oder bearbeitet werden.
  • Automatische Halsverlängerung beim vertikalen Verschieben eines Kopfes.
  • Eingabewiederholung: Die letzten drei eingegebenen Objekte können durch wiederholtes Drücken der rechten Maustaste oder der Leertaste wieder abgerufen werden (bisher nur das letzte Objekt). Die letzten drei Pausen, Noten, Köpfe und Hälse können mit den entsprechenden Tastenkürzeln (p, n, k, h) abgerufen werden.
  • Mit Alt+Mausklick können zusammengehörende Objekte gemeinsam markiert werden: Balkengruppen, Gitarrengrifftabelle und -griffe, alle Vorzeichen einer Tonart, ganze Liedtextzeile, Texte eines Textblocks.
  • Erweiterte Mausrad-Unterstützung: Mit Strg+Mausrad wird der Zoomfaktor verändert. Mit Drücken des Mausrades (bzw. der mittleren Maustaste) und Ziehen wird die Seite verschoben (gescrollt).
  • Tastenkürzel: Konsequent erweitert, werden jetzt direkt im Tooltip angezeigt.
  • Werkzeugleisten: Bessere Optik, leichtere Konfigurierung.
  • PDF-Import greift direkt auf eingebettete Bildinformationen zu, dadurch ist bei manchen PDF-Dateien bessere Darstellung und Erkennung möglich (für PDF-Import wird nach wie vor Ghostscript benötigt).
  • Bilder als (ggfls. mehrseitige) PDF-Datei exportierbar.
  • Scanner-Schnittstelle: Unterstützung von TWAIN 2.0 zusätzlich zu TWAIN 1.x.
  • Transponierbare Akkordbezeichnungen werden platzsparender (als Einfachtext) gespeichert.
  • Erkennungsstand speichern: Durch Vista & Co. wurde es immer schwieriger, das lokale Datenverzeichnis von capella-scan zu finden. Es kann jetzt in den Optionen frei eingestellt und auf Knopfdruck in einem Explorer-Fenster geöffnet werden.
  • Neu ist die Erkennung von...
    • ... Texten in Frakturschrift
    • ... Griffbildern für Saiteninstrumente
    • ... Schlagzeugschlüsseln
    • ... Kreuzkopf-Noten
    • ... Abschnittsbezeichnungen (rehearsal numbers)
    • ... Doppelkreuz-Versetzungszeichen
    • ... Klammern um Versetzungszeichen (Warnungsakzidentien)
    • ... Fingersätzen
    • ... Vorschlagnoten
    • ... Arpeggio-Schlangen
    • ... Pedal-Ende und Pedal-Anfang (sofern in gleicher Zeile auch Pedal-Ende vorkommt)
    • ... Faulenzern